Ihre Stimme zählt bei Deutschlands grosser Bürgerbefragung

Partner

Online Reputation Management

Die Umfrage / FAQ

Das deutsche Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen:
  • Demografischer Wandel: Die Schülerzahlen brechen ein und Schulen müssen schließen
  • Integration: Mindestens ein Drittel der Kinder hat einen Migrationshintergrund – Tendenz stark steigend
  • Armut: Jedes vierte Kind wächst mit Hartz IV auf – gute Bildung ist nicht finanzierbar


Erschreckende Aussichten beherrschen die Debatte:
  • 20% der 15 jährigen können kaum lesen, rechnen und schreiben
  • 40% weniger Hochqualifizierte bis 2035
  • 10% mehr Arbeitssuchende ohne Berufsabschluss bis 2035
  • 257 000 Realschüler bleiben nach Abschluss ohne Ausbildungsplatz
  • 2 800 Mrd. weniger Bruttoinlandsprodukt durch schlechte Bildung innerhalb einer Generation


Mehr zur Bürgerbefragung "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen"


Die große Bürgerbefragung "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen" deckt mit 30 Fragen alle Bildungsbereiche vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung ab. Einige der Fragen richten sich an spezielle Zielgruppen wie Eltern, Lehrer oder Schüler. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert nicht länger als 15 Minuten. Die Fragebögen sind hier auf Deutsch, Türkisch und Russisch veröffentlicht und zu finden.

Alle, die keinen Internet-Zugang haben, finden eine gestraffte Druckversion des Fragebogens in BILD.

Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig und anonym, die angegebenen Daten werden ausschließlich für die Auswertung verwendet. Die Ergebnisse werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt. Das bedeutet: Aus den Ergebnissen kann niemand erkennen, von welcher Person oder Institution die Angaben gemacht worden sind.

Die Bürgerbefragung zur Bildung entfaltet ihre Wirkung über die Zahl der Teilnehmer: Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Gewicht haben die Ergebnisse von "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen".

1. Warum soll es eine Bürgerbefragung zum Thema Bildung geben?

Das Bildungssystem in Deutschland ist seit Jahren eine Baustelle. Eine Reform folgt der anderen. Der jüngste PISA-Test hat es wieder verdeutlicht: Deutschland hat ein Bildungsproblem. Auch wenn die Bundesrepublik beim Thema Schulbildung im Vergleich der OECD-Staaten aufgeholt hat, reicht es nicht zur Spitze. Und fast nirgendwo hängt der Bildungserfolg so sehr von Sozialstatus und Herkunft ab wie hierzulande. Das kann sich ein rohstoffarmes Land, das einzig auf die die Talente und Fähigkeiten seiner Menschen setzen kann, nicht leisten. Die Initiatoren wollen durch die große Bürgerbefragung jene zu Wort kommen lassen, die sonst kaum gefragt werden: Die Betroffenen - Schüler und Studenten, Eltern, Lehrer, Erzieher und alle anderen Bildungsinteressierten. Welche Reformen halten sie für sinnvoll? Wie machen wir das Bildungssystem gerechter und besser? Die große Bürgerbefragung "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen" sucht die Antworten darauf aus Sicht der Bevölkerung. Alle Bildungsbereiche werden dabei angesprochen: Kindergarten, Schule, Berufsausbildung, Studium, Weiterbildung. Zugleich will die Umfrage die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie wichtig gute Bildung für unser Land und für jeden Einzelnen ist. Das Thema Bildung brennt uns auf den Nägeln.

2. Es gibt täglich neue Meinungsumfragen, die wirkungslos verpuffen. Warum jetzt noch diese?

Die große Bürgerbefragung ist keine der üblichen Meinungsumfragen. Sie bildet die Meinungen eines interessierten und möglichst breiten Teils der Bevölkerung zu dem so wichtigen Thema Bildung ab. Zudem wird in Meinungsumfragen häufig nur die Bewertung des Status Quo abgefragt, während in dieser großen Bürgerbefragung die Bürger die Chance haben, konkrete Vorschläge für die künftige Ausgestaltung des Bildungssystems zu machen. Jeder kann dabei mitmachen - und je mehr mitmachen, desto größer wird das Gewicht der Bürgerbefragung.

3. Die Initiatoren haben das Ziel, möglichst viele Teilnehmer für die Umfrage zu gewinnen. Warum sollten die Menschen mitmachen?

Bildung ist entscheidend für unser Land - für Wirtschaft und Wohlstand, für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe, für das Miteinander der Menschen. Unser Bildungssystem steht vor großen neuen Herausforderungen: Es gibt immer weniger Kinder in unserem Land, das doch auf Nachwuchs und neue Talente angewiesen ist. Zugleich stammen immer mehr Kinder aus Zuwandererfamilien und haben in unserem heutigen Bildungssystem zu geringe Chancen. Wie können wir die Talente aller Kinder in unserem Land optimal fördern? Das ist die entscheidende Frage. Mit dem Bildungssystem und den bisherigen Reformen sind viele Bürger unzufrieden. Die Umfrage bietet den Bürgern im Land die Möglichkeit, ihre Sicht auf die Probleme des Bildungssystems und mögliche Lösungen zu formulieren. Jeder hat seine eigene, unmittelbare Erfahrung mit dem Bildungssystem. In der großen Bürgerbefragung kann jeder seine Meinung zu Gehör bringen.

4. Wie viele Teilnehmer braucht die Bürgerbefragung?

Es gibt keine Untergrenze für die Umfrage. Jede Meinung zählt, jede Erfahrung ist wichtig. Grundsätzlich gilt aber: Je mehr Menschen mitmachen, desto stärker ist das Gewicht der großen Bürgerbefragung. Die Initiatoren hoffen, dass sich weit mehr als 100.000 Menschen beteiligen.

5. Wie lang und ausführlich ist der Fragebogen?

Die große Bürgerbefragung "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen" besteht aus rund 30 Fragen, die alle Bereiche der Bildung vom Kindergarten bis zum Lebenslangen Lernen abdecken. Ein Teil davon richtet sich aber jeweils an spezielle Zielgruppen wie zum Beispiel Eltern, Schüler, Lehrer. Insgesamt sollte das Ausfüllen des Fragebogens nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch nehmen.

6. Ist der Fragebogen so einfach auszufüllen und zu beantworten, dass wirklich jeder mitmachen kann?

Der Fragebogen richtet sich an die breite Bevölkerung und ist entsprechend konzipiert. Handhabung und Verständlichkeit wurden vorab ausführlich getestet.

7. Was ist mit den Mitbürgern, die nicht so gut Deutsch sprechen: Ist der Fragebogen auch für sie geeignet? Und was ist mit den Menschen, die nicht mit dem Internet vertraut sind?

Um möglichst vielen Menschen in Deutschland die Möglichkeit zu geben, an der großen Bürgerbefragung teilzunehmen, gibt es den Fragebogen nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Türkisch und Russisch. Dies ist auch deshalb wichtig, weil immer mehr Menschen in Deutschland aus Familien mit ausländischer Herkunft stammen. Für Menschen, die sich mit dem Internet nicht so gut auskennen, drucken die Tageszeitungen BILD und Hürriyet (auf Türkisch) vereinfachte Versionen des Fragebogens, die ausgeschnitten, ausgefüllt und eingeschickt werden können. Die Antworten fließen dann in die Umfrage ein.

8. Sind die Ergebnisse repräsentativ?

Nein. Eine Befragung kann nur dann repräsentativ sein, wenn die Teilnehmer per Zufall nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden und so den Querschnitt der Bevölkerung abbilden. Bei "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen" kann und soll aber jeder teilnehmen. Die Umfrage erhält ihr Gewicht über die Zahl der Teilnehmer: Je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger ist die Umfrage.

9. Welchen Nutzen hat eine nicht-repräsentative Online-Umfrage?

Eine Bürgerbefragung hat den Vorteil, dass jeder mitmachen kann: Dadurch kann sie das Meinungsbild breiter Bevölkerungsschichten abbilden jenseits der Fachdiskussionen. Zudem kann die Meinung bestimmter Bevölkerungsgruppen ausgewertet werden: Wollen Eltern ein anderes Bildungssystem als ihre Kinder? Hat die Bevölkerung in den ländlichen Regionen andere Anforderungen an das Bildungssystem als die Bürger in den Ballungsräumen?

10. Wie wird gewährleistet, dass die Umfrage nicht verfälscht wird und Menschen nicht mehrfach mitmachen?

Es ist nicht möglich, automatisiert große Mengen standardisiert ausgefüllter Fragebogen einzureichen und so die Umfrage zu verfälschen. Dafür sorgen technische Sicherungen durch TNS Infratest. Es ist aber sichergestellt, dass beispielsweise mehrere Mitglieder einer Familie oder auch Schulklassen die Möglichkeit haben, an der Umfrage teilzunehmen, auch wenn alle denselben Computer benutzen. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest, das die Durchführung der Umfrage verantwortet, prüft allerdings beispielsweise, ob von einem Computer mehrere identisch ausgefüllter Fragebogen abgeschickt worden sind. Zudem werden die Antworten auf Plausibilität geprüft.

11. Wie wird gewährleistet, dass die Initiatoren die Ergebnisse nicht verfälschen, um sie beispielsweise für eigene politische Zwecke und Überzeugungen zu nutzen?

Das renommierte Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest ist für die korrekte Durchführung der großen Bürgerbefragung verantwortlich.

12. Wer hat sich die Fragen ausgedacht?

Der Fragebogen wurde von der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit renommierten Bildungsexperten erstellt. Anschließend wurde er von TNS Infratest in einem Vortest auf seine Aussagekraft und seine Funktionsfähigkeit überprüft.

13. Wie gewährleistet die Umfrage den nötigen Datenschutz?

Die Umfrage erfolgt anonym. Angaben zur Person (wie z.B. Alter, Geschlecht, Tätigkeit o.ä.) werden erhoben, damit die Ergebnisse der Umfrage für verschiedene Bevölkerungsgruppen dargestellt werden können (z.B. für Altersgruppen, Männer und Frauen sowie Schüler und Eltern). Für die Einhaltung aller Datenschutzbestimmungen sorgt das renommierte Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest, das für die Abwicklung der Bürgerbefragung zuständig ist. Personenbezogene Daten, die Rückschlüsse auf die Identität des Teilnehmers zulassen würden, werden weder erhoben noch gespeichert.

14. Was soll eine Umfrage bewirken, wenn es dem Bildungssystem doch vor allem an Geld fehlt?

Ob es dem Bildungssystem tatsächlich vor allem an Geld fehlt, wird auch die große Bürgerbefragung "Zukunft der Bildung - Deutschland will's wissen" zeigen: Ziel der Befragung ist es ja, die Schwachstellen des Bildungssystems aus Sicht der Betroffenen und eines großen Teils der Bevölkerung aufzuzeigen - und wie mögliche Lösungen aussehen können.

15. Was passiert mit den Ergebnissen?

Sobald die Fragebögen ausgewertet sind, werden die Ergebnisse veröffentlicht und an die Bundesregierung übergeben. Das wird im März bei einer Pressekonferenz in Berlin geschehen. Bürger, Bildungsexperten und Politiker diskutieren anschließend im TV über die große Bürgerbefragung "Zukunft durch Bildung - Deutschland will's wissen". Alle Ergebnisse sind zudem nach der Auswertung auf der Befragungsseite online abrufbar.

Supporter